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Lieber Papst Franziskus

„Kardinal der Armen“
nennt man dich.

Ich habe vorher nie etwas von dir gehört!
Nun bist du unser Papst!
Ich freue mich über deine Wahl,
besonders freue ich mich über deinen Namen
Franziskus.
Der hl. Franz von Assisi
ist ein Lieblingsheiliger von mir!
Ich hoffe,
dass dir der hl. Franziskus hilft,
die Bescheidenheit und Einfachheit,
die ich bei deinem ersten öffentlichen Auftreten
nach deiner Wahl am Fernseher erlebt habe,
auch in deinem hohen Amt erhalten bleibt.

Lieber Papst Franziskus,
du weißt, dass es um unsere Kirche
nicht zum Besten bestellt ist.
Wir sind auch arm –
Ich werde 75 Jahre alt und habe noch die
Verantwortung für zwei Pfarren.
Bitte, ändere die Zulassungsbedingungen zum Priestertum!
Schöpfe die großen Qualitäten, die in den Männern und Frauen,
die gerne in der Kirche mitarbeiten wollen, aus!
In vielen Pfarren ist die Feier einer Eucharistie nicht mehr möglich,
weil es keine zölibatären Männer mehr gibt!
Ist der Zölibat wichtiger als die Feier der Eucharistie?

Lieber Papst Franziskus,
das ist nur ein Problem, wo ich eine Änderung erwarte.
Ich wünsche mir, dass die Kirche nicht allein in allen Angelegenheiten
von Rom aus geleitet wird. Du hast so viele gute Mitarbeiter in
der ganzen Welt – lass sie mitarbeiten und mitverantworten.
Frauen und Männer gleich!

Lieber Papst Franziskus,
mir hat gefallen, dass du zuerst um unser Gebet und unseren Segen gebeten hast.
Diese Bitte werde ich dir jeden Tag erfüllen, denn du brauchst unser Gebet.

Dein Mitbruder im Dienste Jesu!
Josef Pesendorfer
(Pfarrer von Feldkirchen/Goldwörth)