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Danke unserem Mesner

Im Rahmen des Gottesdienstes am Dreifaltigkeitssonntag wurde Mesner Josef Harrer offiziell verabschiedet und bedankt.

 

Die Obfrau des Seelsorgeteams Gerlinde Wolfsteiner schilderte kurz seinen beruflichen Werdegang

Johann Harrer wurde am 19. August 1928 in Allersdorf, Gemeinde Niederwaldkirchen, geboren. 1958 kam er in den Pfarrhof als landwirtschaftlicher Arbeiter und übernahm in dem Jahr auch den Mesnerdienst.  Nachdem 1959 die Landwirtschaft im Pfarrhof aufgegeben wurde, fand Johann Harrer Arbeit im Sägewerk Gumplmayr in Bad Mühllacken. Dort blieb er bis zu seiner Pensionierung.

Nebenbei errichtete der Mesner, wie er von allen genannt wird, in Freudenstein ein kleines Häuschen.

Den Mesnerdienst übte er so lange aus, als ihm das aus gesundheitlichen Gründen möglich war. Johann Harrer erhielt von der Mesnergemeinschaft bereits die goldene Nadel.

Unser Mesner Herr Harrer wird seit Beginn dieses Jahres im Seniorenheim Bad Mühllacken gut und liebevoll betreut.

 

Pfarrgemeinderatsobfrau Edeltraud Allerstorfer bedankte sich im Namen der Pfarrbevölkerung mit einem Gedicht

 

Da Mesna

Da Mesna is seit an Zeitl  in da Renten,

und logiert hiaz in Mühllacka da drenten

a fixer Bestandteil war er in der Kircha da hervorn

in all den vielen Jahrn.

 

Umgschaut hat er sich um vü,

dass ois hihaut in da Kircha war sei Zü.

Kerzen anzünden und den Altar herrichten,

ihn Herrn Pfarrer s`Gwand zrecht schlichten,

bei de Ministranten kontrolliern,

dass alle ordentlich in de Kircha einmarschiern

de Glocken han dann a zum Läuten

und de Ministranten zwschendurch was deuten.

 

Und unsa Mesna war net nur am Sonntag gstöht,

na er hat a an koan andern Tag niea gfeht,

wann in da Kircha war was los

sein Pflichtbewusstsein des war groß.

 

Am ersten Jänner geht’s schon an,

er war oiweil bei alle zwoa Messen dran,

Da Palmsonntag is schnell da

Und da Kirchenchor war oiweil über seine Palmbuschen froh,

Ostern, Pfingsten, und im Mai de Feiertag,

ghört hat ma von eahm niea a Klag.

 

Bei der Fronleichnamsprozession war es bsunders wichtig,

dass ois is abgrennt richtig.

Begräbnisse, Hochzeiten und auch Taufen,

für den Mesna gibt’s da oiweil vü zum Laufen.

Bei de Sakramente is zum Assistiern,

und zwischendurch is Kirchatür zum Schmiern,

 

und dass ma zu Allerheiligen und Allersön,

net sitzen in da Kön,

muass da Mesna d`Heizung richtig stöhn.

Und zu Weihnachten geht’s dann in da Kircha richtig rund,

verbracht hat da Mesna dort vü Stund.

Ja des ois und nu vü mehr hat unsa Mesna gmacht

Und dabei nu recht oft glacht.

Ja und hiaz wo´s das nimma machst, da sehngma des erst richtig,

Mesna du warst wirklich tichtig.

Und hiaz red i nimma lang – mia sang einfach an schön Dank.

 

Pfarrer Josef Pesendorfer überreichte dann „seinem“ Mesner als Abschiedsgeschenk eine Leselampe.

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Gestaltet wurde der Gottesdienst von Kindern und Jugendlichen aus Feldkirchen, die in der Musikschule Hartkirchen unterrichtet werden.

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Anschließend lud die Jungschar zu Kaffee und Kuchen in das Pfarrheim ein.

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