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Archiv

Palmbuschen segnen und selber binden

Ab Donnerstag, 2.4.2020 können geweihte Palmbuschen
zum Preis von € 3,- in der Pfarrkirche abgeholt werden. In der
Kirche mögen dabei allerdings unbedingt die
behördlichen Vorgaben eingehalten werden (nicht
mehr als zwei Personen gleichzeitig, Sicherheitsab-
stand wahren!)
Die Palmbuschen sind bereits gesegnet (siehe Fotos)!


Wie können Leute, die zu Hause selber binden,
ihre Palmbuschen weihen lassen?
Palmbuschen in die Kirche legen auf Marienaltar – Namen drauf – gesegnet wird täglich
auch noch in der Karwoche…vielleicht finden
die Familien erst in dieser Woche Zeit zu binden….später dann wieder von dort abholen!

Für alle, die gern selber binden und eine Anleitung brauchen,
gibt es hier die Tipps einer erfahrenen Palmbuschenbinderin
aus dem Kindergottesdienstteam und Pfarrgemeinderat:

Kindergebete in Zeiten des Coronavirus (aber nicht nur für Kinder)



Gedanken und Gebete in Zeiten der Coronapandemie


Verkündzettel 2020-14

Wenn Sie den aktuellen Verkündzettel online lesen oder downloaden möchten, klicken Sie auf „weiterlesen“.

Firmung

Die heurige Firmvorbereitung begann im November 2019.

Pfarrnachrichten Sonderausgabe

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ABSAGE Veranstaltungen des Katholischen Bildungswerkes

STIFTSAUSFLUG / KLEIDERTAUSCH

Im Sinne der Gesundheit und des Schutzes aller tragen wir unseren Teil dazu bei,

um die Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus in Österreich bestmöglich einzudämmen.

Der Ausflug nach Kremsmünster und auch der Kleidertausch finden daher NICHT statt.

 

Bleibt gesund mit sonnigen Grüßen

 

Team des KBW Feldkirchen

Anordnung von Bischof Scheuer: Alle Gottesdienste und Veranstaltungen entfallen in nächster Zeit aufgrund Corona-Virus!

Bischof Manfred Scheuer ordnet für alle Pfarren in der Diözese Linz Folgendes an:

  • Versammlungen aller Art (in geschlossenen Räumen und im Freien) bedeuten ein hohes Übertragungsrisiko und sind bis auf weiteres abzusagen.
  • Gottesdienste finden daher ab Montag, 16.3.2020 ohne physische Anwesenheit der Gläubigen statt. Doch die Kirche hört nicht auf zu beten und Eucharistie zu feiern. Die Priester sind aufgerufen, die Eucharistie weiterhin für die ihnen anvertrauten Gläubigen und für die Welt zu feiern. Die Gläubigen sind eingeladen, über Medien teilzunehmen (Radio, Fernsehen, Onlinestream …) und sich im Gebet zuhause anzuschließen.
  • Sämtliche aufschiebbare Feiern (Taufen, Hochzeiten etc.) sind zu verschieben.
  • Begräbnisse sollen im kleinsten Rahmen bzw. außerhalb des Kirchenraumes stattfinden. Das Requiem, bzw. andere liturgische Feiern im Zuge des Begräbnisses, sind auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
  • Weitere Versammlungen (Sitzungen, Gruppenstunden, Sakramentenvorbereitungen, Bibelrunden, Gebetsrunden …) sind abzusagen. 
  • Kirchen sind zum persönlichen Gebet tagsüber offen zu halten.

Diese Anweisungen sind den Gläubigen verpflichtend durch Aushang im Schaukasten und über die pfarrlichen Medien mitzuteilen.

 

Es wird empfohlen:

  • für die Seelsorge Telefondienste in den Pfarren einzurichten, auch die Möglichkeiten der sozialen Medien auszuschöpfen, um mit den Gläubigen in Kontakt zu bleiben.
  • den Parteienverkehr in Pfarrkanzleien nach Möglichkeit auf Telefonate und E-Mail-Verkehr zu beschränken.
  • in der Pfarre ein kleines Team zur praktischen Umsetzung der Anordnungen einzurichten (Ausnahme zur oben genannten Absage von Sitzungen).
  • die bekannten Hygienemaßnahmen unbedingt einzuhalten und allgemein darauf hinzuweisen.

Viele Informationen finden Sie laufend aktualisiert unter https://www.dioezese-linz.at/corona

Es ist uns bewusst, dass dies schwerwiegende Maßnahmen sind, die nicht leichtfertig getroffen wurden. Bei all dem geht es darum, vor allem die Gruppe der alten und kranken Menschen zu schützen, die am meisten gefährdet sind. Die Maßnahmen sind Ausdruck einer recht verstandenen christlichen Selbst- und Nächstenliebe. Wir als Kirche hören nicht auf, für die Sorgen und Nöte der Menschen in verantwortungsvoller Weise da zu sein, für sie zu beten und die Eucharistie zu feiern, gerade in dieser schwierigen Situation.

Die Aussage des Seelsorgeamtsleiters der Diözese Bozen-Brixen, Reinhard Demetz, verdeutlicht vielleicht unsere Bemühungen: „Im Rückblick wird mir klar, dass die Schritte, die hier bei uns vor drei Wochen eingeleitet wurden, auch kirchlicherseits viel zu zögerlich waren. Ich würde allen anraten, sich für drastische und beherzte Maßnahmen einzusetzen, um die Verbreitung des Virus auch wirklich zu verlangsamen.“

 

Was können wir in der Pfarre in der derzeitigen Situation tun?

Gemäß Empfehlung der Regierung ist auch die Pfarre Feldkirchen/D. bemüht, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen und ihre Gemeindemitglieder dabei zu unterstützen. Gottesdienste finden daher ab Montag, 16.3.2020 ohne physische Anwesenheit der Gläubigen statt. Die Pfarre ist bemüht, ihrer Aufgabe der Seelsorge möglichst nachzukommen. Neben der Übertragung von Gottesdiensten in Fernsehen und Radio besteht auch die Möglichkeit zur Hauskirche: Jede und jeder zwar für sich, doch im Gebet vereint.

Wir Seelsorger unterstützen dabei die Pfarrmitglieder sehr gerne und tragen Sorge, gerade in dieser herausfordernden Zeit, den Menschen eine Stütze zu sein. Auf der Homepage der Pfarre sowie per Telefon und E-Mail informiert das Pfarrbüro gerne über die jeweiligen pfarrlichen Angebote.

Als katholische Kirche laden wir zum Gebet für die bereits Erkrankten ein sowie für diejenigen, die in Gesundheitsberufen tätig sind.

Gott schütze unsere Heimat!  ALLES WIRD GUT

 Pfarrleiter Thomas Hofstadler

 

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes  (Joh 4,5-15.19b-26.39a.40-42)

5 So kam Jesus zu einer Stadt in Samarien, die Sychar hieß und nahe bei dem Grundstück lag, das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte.

6 Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen; es war um die sechste Stunde.

7 Da kam eine Frau aus Samarien, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken!

8 Seine Jünger waren nämlich in die Stadt gegangen, um etwas zum Essen zu kaufen.

9 Die Samariterin sagte zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um etwas zu trinken bitten? Die Juden verkehren nämlich nicht mit den Samaritern.

10 Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.

11 Sie sagte zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß und der Brunnen ist tief; woher hast du also das lebendige Wasser?

12 Bist du etwa größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, wie seine Söhne und seine Herden?

13 Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen;

14 wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zu einer Quelle werden, deren Wasser ins ewige Leben fließt.

15 Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierherkommen muss, um Wasser zu schöpfen!

19 Die Frau sagte zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist.

20 Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten muss.

21 Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.

22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden.

23 Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden.

24 Gott ist Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.

25 Die Frau sagte zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, der Christus heißt. Wenn er kommt, wird er uns alles verkünden. 26 Da sagte Jesus zu ihr: Ich bin es, der mit dir spricht.

39 Aus jener Stadt kamen viele Samariter zum Glauben an Jesus auf das Wort der Frau hin, die bezeugt hatte: Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe.

40 Als die Samariter zu ihm kamen, baten sie ihn, bei ihnen zu bleiben; und er blieb dort zwei Tage.

41 Und noch viel mehr Leute kamen zum Glauben an ihn aufgrund seiner eigenen Worte.

42 Und zu der Frau sagten sie: Nicht mehr aufgrund deiner Rede glauben wir, denn wir haben selbst gehört und wissen: Er ist wirklich der Retter der Welt.

 

Gedanken von Diakon Wolfgang Reisinger

 

Es schaut aus, als hätten sie sich ganz zufällig getroffen, Jesus und diese Frau aus Samarien am Jakobsbrunnen von Sychar.

Sie wollte nur Wasser schöpfen; aber plötzlich findet sie mehr.

Sie findet den Messias, und sie findet den Glauben.

Sie findet einen neuen Lebenssinn, eine neue Zukunft.

 

Das Wasserholen war alltägliche Frauenarbeit, Schwerstarbeit.

Aber eines Tages ist es anders: Die Frau stößt dort auf einen Fremden, einen Juden.

Dass ein Mann mit einer wildfremden Frau spricht, ist für die damalige Zeit ungewöhnlich.

Jesus aber überwindet auch diesmal  wie so oft – gesellschaftliche Grenzen.

 

Zuerst geht es nur ums Wasser. Jesus bittet: „Gib mir zu trinken.“

Doch bald kommen sie in ein tiefsinniges Gespräch.

Schließlich bittet ihn die Frau um jenes Wasser, das ihren Durst ein für allemal zu stillen vermag.            

 

Wir Menschen haben Durst und Sehnsucht nach Glück und Freude und Frieden, nach Liebe, nach Geborgenheit und Anerkennung.

Wir verlangen nach einem Sinn fürs Leben und über dieses Leben hinaus.

Wir haben Durst nach einem Wort, das unsere zeitliche Begrenztheit überschreitet, das den Tod überdauert.

Wir haben letztlich Durst nach GOTT.                                

 

Das ist es, was dieser Frau aus Samarien bewusst wird: der Durst nach Gott.

Jener Durst also, der uns in der Hektik und Oberflächlichkeit des Alltags weitgehend abhanden gekommen ist.

 

Es ist schön, wie Jesus diese Frau im Laufe des Gespräches zu ihrem eigenen inneren Brunnen, zu ihrer eigenen Tiefe führt.

Sie kommt zum Nachdenken. In Jesus hat sie plötzlich jene Quelle gefunden, die sie in ihrem Leben gesucht hat.

Sie bittet ihn: Herr, gib mir dich selbst. Sei du meine Geborgenheit, mein Lebenssinn und mein Lebensglück.                                   

 

Am Ende beginnt die Frau zu glauben:

„Ist er vielleicht der Messias, der Erlöser?“ Diese Frage bewegt sie jetzt.

Jetzt geht es ihr nur noch um ihn, um diesen Jesus. Sie rennt ins Dorf, um es den anderen zu sagen, welche Entdeckung sie gemacht hat – und es sprudelt förmlich aus ihr hervor: Vielleicht ist er der Messias.

 

Sie wird zur Botschafterin des Evangeliums, so dass viele Samariter zum Glauben kommen auf das Wort der Frau hin.

Wasser wollte sie holen aus dem Jakobsbrunnen, und die Botschaft des Lebens brachte sie nach Hause.

 

Nach dieser Begegnung besaßen die Menschen aus Samarien ein ganz anderes, neues Lebenselixier, das ist der Glaube, das ist die Freundschaft mit Jesus, das ist die Liebe, die sie von ihm erfahren und empfangen durften.

Liebe Schwestern und Brüder! Auch uns ist dieses lebendige Wasser mitgegeben seit unserer Taufe. Auch wir dürfen bei Jesus immer wieder Hoffnung und Vertrauen schöpfen.

Suppensonntag in Feldkirchen

Viele Menschen haben auch in diesem Jahr wieder dazu beigetragen, dass der Suppensonntag so erfreulich verlaufen ist und wir seitens der Pfarre Feldkirchen die Projekte der „Aktion Familienfasttag“ maßgeblich unterstützen können: Mit den Spenden aus Tafelsammlung und Suppenessen im Pfarrsaal, durch gesangliche und inhaltliche Gestaltung des Gottesdienstes,

durch viele helfende Hände beim Suppenkochen, Brotbacken, Servieren, Vorbereiten und Zusammenräumen.