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Segnung der Schulanfänger


Frau Direktor, unsere Religionslehrerinnen und Lehrerinnen gingen mit uns in der ersten Schulwoche in die Kirche. Dort wartete schon Herr Pfarrer auf uns. Es fiel uns gleich auf: Herr Pfarrer hatte einen großen, bunten Schirm mit. Er fragte uns, wozu wir einen Schirm brauchen. Natürlich wussten wir die Antwort: wenn es regnet, stürmt, aber auch wenn die Sonne ganz heiß herniederscheint!
Herr Pfarrer sagte, dass es auch jemand gibt – außer einem Schirm – der uns beschirmt, beschützt….
Wir waren mit der Antwort zunächst etwas zögerlich; aber Herr Pfarrer deutete auf die Eltern, Großeltern, Verwandten und Lehrpersonen, die auch zu unserer Segnung gekommen sind. Die alle helfen uns, beschützen uns, wollen, dass es uns gut geht! Das hat uns natürlich besonders gefreut!
Auch als Herr Pfarrer sagte, dass er noch jemand weiß, der unsichtbar ist, der uns aber ganz nahe ist und uns immer beschützt und begleitet, war unsere Antwort sofort: der liebe Gott und Jesus!
Er erzählte uns eine Geschichte, wie Eltern ihre Kinder zu Jesus brachten. Jesus nahm die Kinder in seine Arme und segnete sie. „Segnen“, sagte Herr Pfarrer bedeutet: „Ich wünsche dir alles Liebe und Gute, ich begleite dich!“ – und dass er dasselbe jetzt bei uns tun darf.
Dann gingen wir einzeln zu ihm; er legte uns die Hände auf den Kopf und sagte „Es beschirme und beschütze und segne dich Gott, der + Vater, der + Sohn und der + Heilige Geist!“ – und er machte ein großes Kreuzeichen über uns!
Wir haben auch Lieder, die wir schon kannten, gesungen. Zum Schluss gab Herr Pfarrer allen seinen Segen und wünschte uns ein gutes, erstes Schuljahr.